Heilige Orte

Forum des Communio-Netzwerks

Forum des Communio-Netzwerks ehem. Emergente Kommunitäten

Immer mehr Menschen suchen nach gemeinschaftlichen Lebensformen. Diese Menschen will eine junge Initiative namens Communio-Netzwerk zusammenbringen, ihnen eine Plattform zum Kennenlernen und zum inhaltlichen Diskurs bieten und den Erfahrungsschatz etablierter Gemeinschaften zugänglich machen.


Immer mehr Menschen suchen nach gemeinschaftlichen Lebensformen. Diese Menschen will eine junge Initiative namens Communio-Netzwerk zusammenbringen, ihnen eine Plattform zum Kennenlernen und zum inhaltlichen Diskurs bieten und den Erfahrungsschatz etablierter Gemeinschaften zugänglich machen. Dazu veranstaltet Communio ein alljährliches Netzwerktreffen. Auch ich teile die Sehnsucht nach gemeinschaftlichen Leben und so entschließe mich an einem solchen Treffen teilzunehmen. Ein Erfahrungsbericht.

Das diesjährige Forum findet in Falkenberg in der nordhessischen Provinz statt. Nach einer Irrfahrt durch kleinste Dörfer und über holprige Feldwege erblicke ich die Gebäude einer alten Jugendherberge, die man als Veranstaltungsort gewählt hat. Mich begrüßt eine Mischung aus Landidyll und Jugendkultur. Rapsgelbe Felder, reitende Kinder, freilaufende Hunde. Gleichzeitig dröhnen irgendwoher HipHop-Bässe und jemand übt am Schlagzeug zu einem anderen Takt. Das also ist das Projekt Anorak21 e.V., getragen von einer jungen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, den Gastgebern des Forums.

Man weist mich in eines der Häuser. In einem der Räume sind bereits kleine Tischgruppen zusammengestellt, in der anderen Hälfte stehen alte Sofas. Es herrscht gemütliche Wohn- und Esszimmeratmosphäre. Nach und nach beginnen hier die Forum-Teilnehmer zusammen zu kommen. Es sind Menschen aus ganz Deutschland, von Bremen bis Stuttgart, von Leipzig bis Mönchengladbach. Viele der knapp vierzig Angereisten sind unter 35 Jahren, der Älteste wahrscheinlich Mitte 60. Wie sich herausstellt, verbindet uns die Sehnsucht nach Gemeinschaft, die Hoffnung, dass es, wie es in einem Referat heißt, etwas anderes geben muss – gemeinschaftliches Leben muss doch auch in unserer Zeit möglich sein! Manche von den Leuten hier haben bereits Erfahrung in lebensgemeinschaftlichen Projekten gemacht, andere stehen ganz am Anfang ihres Weges. Ich frage mich, wo ich eigentlich gerade stehe. Man unterhält sich an den kleinen Tischgruppen, erhält Impulse durch die Referate oder sitzt am Abend bei Wein und Tabak auf der Veranda in einer windigen Nacht.

Als wir nach zweieinhalb Tagen alle wieder abreisen, bin ich ermutigt. Das Forum des Communio-Netzwerks hat mich ermutigt, eigene Schritte zu gehen und Gemeinschaft zu wagen. Im Kleinen. Mit den Menschen im eigenen Umfeld. Für mich ist dieses Forum so zu einem heiligen Ort geworden.

sgd


Rituale

Teig rühren und Gelassenheit wagen

Hefeteig (CCR Chiot's Run)

Immer dieses lästige Warten! Da hat man Hunger und will sich nur schnell eine Pizza machen. Und dann dauert dieser Hefeteig immer so lange – er muss aufgehen, eine dreiviertel Stunde! Soll man ihn vielleicht in den Ofen stecken, fragt man sich, und so das ganze beschleunigen? Oder stattdessen sogar einen Fertigteig kaufen? Doch die Zeit während der Teig aufgeht, kann ich nutzen, um eine wichtige geistliche Disziplin einzuüben...
 
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Angebote

20.10.2013 - 25.10.2013
Exerzitien - Eine Woche schweigen Exerzitien – eine Möglichkeit, die eigene Lebensrichtung zu ändern. Eine Woche Stille – um auf eine andere Stimme zu hören. Zeit und Stille – in einer Schweigewoche schenken Sie sich die zwei wichtigsten Schätze unseres Lebens. (...)

23.11.2013 - 23.11.2013
Workshop Lebensreise Das Leben ist wie eine Landkarte: Wo kommen wir her? Wo stehen wir jetzt? Wie wurden wir zu dem, was wir sind? Was hält uns? Wie geht es weiter? Ilona und Rainer Wälde zeigen Ihnen, wie Sie die Landkarte Ihres Lebens auswerten und den roten Faden erkennen.
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18.08.2013 - 24.08.2013
Unterwegs zu den Quellen des Lebens Bereits vor drei Jahren sind wir auf die grüne Insel gereist, um dem Geheimnis der irischen Mönche auf die Spur zu kommen: Auf dem Hill of Slane bei Dublin beginnt unsere persönliche Reise zu den Ursprüngen des Christentums. 433 hat Patrick an dieser Stelle ein Osterfeuer entzündet und damit eine Bewegung ausgelöst, die im nördlichen Europa zu einem Durchbruch des christlichen Glaubens sorgte. (...)

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Media

Riskier was, Mensch!

Riskier was, Mensch - Sieben Wochen ohne Vorsicht

„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer Menschen willen.

Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“ Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.

 
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