Heilige Orte

Das Stadtkloster Segen in Berlin

Stadtkloster und Kirche Segen in Berlin Brenzlauer Berg

Ein Ort der Stille und des Gebets inmitten der Großstadt - das Stadtkloster Segen und die Segenskirche in Berlin


Inmitten der Großstadt, mitten im Trubel des Prenzlauer Bergs in Berlin, an einer der pulsierenden Straßenadern dieses Stadtteils gelegen, findet man einen Ort der Stille und des Gebets. Einen heiligen Ort. Das Stadtkloster und seine Segenskirche.

Verlässt man die belebte Straße, gelangt man durch einen Torbogen hindurch in einen verklinkerten Innenhof. Durch zwei alte Türen betritt man dann das Kirchenschiff. Den schlichten Kirchenraum hätte man, gemessen an der Größe der angegliederten Kirchenanbauten, viel weitläufiger erwartet. Nur einige wenige Meter misst das schlichte Kirchenschiff in Breite und Länge. Und so steht man schon beim Eintreten dem Altar unvermittelt nahe. Ein Dutzend Schritte bis dorthin wären es allein. Doch den Blick zieht es auch nach oben. Die Augen wandern himmelwärts, bis unter die ferne, hochgelegene Kuppel der Kirche. Sie verleiht nun jedem Schritt, jedem Laut einen erhabenen Klang. Erhabenheit und Nähe, dem Erhabenen nahe sein, das sind die Eindrücke erster Minuten in der Segenskirche.

Dieser Kirchenraum füllt sich täglich mit Stimmen. Die Kommunität Don Camillo lebt und arbeitet seit drei Jahren in den angrenzenden Gebäuden. Das durch sie gegründete Stadtkloster lädt ein zu Stille und Gebet. Wenn die Straße nebenan zur Rushhour rumort und hupt, läuten die Glocken. Wenn die Menschen auf dem Bürgersteig zur Arbeit eilen, halten andere in der Kirche noch einmal inne. Während draußen die Straßenbahn rumpelt und quietscht, erheben sich drinnen Gebet und liturgischer Gesang. Immer montags bis freitags um 8:00 und 12:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags um 21:00 Uhr. Außerdem finden Gottesdienste und Stille-Kurse statt oder es ist möglich in einem der Gästezimmer zu übernachten und so das Stadtkloster kennen zu lernen. Das Angebot des Stadtklosters ist vielfältig.

Wenn Sie auf der Suche nach Stille, Einkehr und Gebet inmitten des Großstadtlebens sind, sollten Sie jedenfalls das Kloster und die Segenskirche besuchen. Vielleicht buchen Sie einmal ein Zimmer im Stadtkloster und nehmen an einer der Gebetszeiten teil, statt im Hotel zu übernachten.    sgd

Weitere Informationen auf der Homepage des Stadtklosters


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„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer Menschen willen.

Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“ Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.

 
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