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Lectio Divina – Die Kunst der geistlichen Lesung

Michael Casey

„Lectio Divina - Die Kunst der geistlichen Lesung“ von Michael Casey

Dieses Buch ist anders. Auch die Art des Lesens, zu der dieses Buch anregen will, ist anders. Der Autor, Michael Casey, ein australischer Trappistenmönch, lädt darin ein zur so genannten „lectio divina“. Dieses Buch zieht hinein in die Atmosphäre der vom monastischen Geist geprägten Lesung - in deren Langsamkeit, Offenheit, Geduld und Treue.

HL; EOS Verlag; 2009. 208 S. 19 cm; 295g; deutsch; 18,50 €

Dieses Buch ist anders. Auch die Art des Lesens, zu der dieses Buch anregen will, ist anders. Der Autor Michael Casey, ein australischer Trappistenmönch, lädt darin ein zur so genannten „lectio divina“.

Die lectio divina, eine alte mönchische Lesepraxis, wurde und wird unserer Tage wiederentdeckt. Dahinter allerdings steht ein uns fremd gewordenes Leseverständnis. Lectio divina ist mehr als Unterhaltung oder Studium. Sie „ist eine Gebetsweise und ein Leitfaden für das Leben. Sie hilft in das Herz hinabzusteigen und Gott zu finden“, schreibt Casey. Dazu bedarf es eines kritischen Bedenkens unserer eigenen Lesepraxis. Und so seziert der Autor unser von der Informationskultur geprägtes Leseverhalten, wird damit auch unangenehm und geht ans Eingemachte.

Weil die lectio divina in den benediktinischen Klöstern entwickelt und geübt wurde, setzt sich Casey intensiv mit der traditionellen Überlieferung auseinander. Dabei geht es ihm aber vorwiegend um die Gegenwart. Die Überlieferung müsse der Gegenwart dienen, meint Casey, und macht sie so für unsere Zeit neu fruchtbar und für Menschen außerhalb der Klöster verständlich. Dementsprechend gibt er gegen Ende des Buches auch ganz praktische Ratschläge, wie lectio divina gestaltet werden kann. Gleichzeitig betont er: Das eigentliche, wenn auch nicht für uns verfügbare, Ziel der lectio divina ist die Kontemplation – es geht also um ein meditatives, betendes Lesen.

Dieses Buch zieht hinein in die Atmosphäre der vom monastischen Geist geprägten Lesung - in deren Langsamkeit, Offenheit, Geduld und Treue. Bereits die ersten Buchseiten entschleunigen den Leser: Die Worte lesen? Nicht wie ein Schnellboot, sondern wie ein Schatzsucher mit Metalldetektor! Den Sinn erfassen? Nicht linear beim Überfliegen, sondern beim Wiederholen! Und mir wird bewusst: Eine Rezension schreiben? Nicht im Handumdrehen!

Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die bereit sind, ihr Verhältnis zu Büchern und zur Bibel ernsthaft zu überdenken und sich der Praxis der lectio divina zu stellen. Menschen, die sich nach neuer spiritueller Inspiration sehnen, werden in der lectio divina eine Quelle geistlicher Kraft finden.

sgd

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