Rituale

Beten Sie mit einer Gebetskette

Beten mit Gebetskette, Gebetsschnur oder Rosenkranz

Entdecken Sie die Bedeutung eines rhythmisch wiederholten Gebets anhand einer Gebetsschnur oder Gebetskette. Eine christliche Gebetskette bietet Ihnen eine Verbindung von gleichbleibendem Gebet und Abwechslung, sie fordert Ihre Konzentration, sammelt so Ihre Gedanken und richtet sie auf Jesus aus.

Gebetsketten gibt es in fast jeder Religion und sind sie dort ein Hilfsmittel zum meditativen, rhythmischen Gebet: Beispielsweise ist unter katholischen Christen der Rosenkranz zum Mariengebet gebräuchlich (lat. rosarium, Rosengewächse stehen für Maria), im orthodoxen Christentum verwendet man ein Tschotki bzw. Komboskini für das Jesusgebet und auch im Islam oder Buddhismus sind Gebetsketten nicht unbekannt. Eine Gebetskette ist also nicht an ein bestimmtes oder „richtiges“ Gebet gebunden, sondern kann zum Ausdruck des jeweils eigenen Glaubens dienen.

Entdecken auch Sie die Bedeutung eines rhythmisch wiederholten Gebets anhand einer Gebetsschnur oder Gebetskette. Eine christliche Gebetskette bietet Ihnen eine Verbindung von gleichbleibendem Gebet und Abwechslung, sie fordert Ihre Konzentration, sammelt so Ihre Gedanken und richtet sie auf Jesus aus.

Falls Sie keine Gebetskette besitzen, könnten Sie selbst eine Gebetsschnur herstellen. Es genügte, zehn kleine Perlen aufzufädeln, dazwischen Knoten zu setzen und an deren Anfang und Ende eine große Perle zu befestigen. Natürlich gibt es gängige Gebetsketten, sog. Rosenkränze, auch im Devotionalienhandel zu erstehen. Diese haben einen besonderen Aufbau: An einem Ende befinden sich vier Perlen für den Beginn des Gebets, dann folgen fünf Mal Zehnerperlreihen. Jeder Zehner wird durch eine einzelne, manchmal größere, Perle unterbrochen. Egal ob Sie eine selbsthergestellte oder gekaufte Kette verwenden – wenn Sie jede Perlenart mit einem Gebet verbinden, werden Sie zu einem Wiederholungsgebet finden, das aber in regelmäßigen Abständen unterbrochen und so rhythmisiert wird.

Für die Woche vor Ostern möchte ich Ihnen ein Gebet vorschlagen, welches das „Jesusgebet“ mit einigen Stationen von Jesu Leidensweg verbindet:

Die ersten vier Perlen der Gebetskette vernachlässige ich in dieser Beschreibung. Beginnen Sie mit der einzelnen großen Perle. Bei ihr können Sie ein einfaches Lob- und Dankgebet sprechen, etwa: „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.“ Die folgenden kleinen Perlen dagegen verbinden Sie mit dem Gebet:

Herr, Jesus Christus,
Sohn des lebendigen Gottes,  +
erbarme dich meiner.

Anstelle des + fügen Sie nun zehn Mal, zehn Perlen lang, bis zur nächsten großen Perle, einen der folgenden Sätze ein und bedenken damit Jesu Passion:

+ der den Jüngern die Füße gewaschen hat,
+ der den neuen Bund gestiftet hat in seinem Blut,
+ der für uns die Todesangst durchlitten hat,
+ der für uns das Kreuz getragen hat,
+ der am Kreuz sein Werk vollbracht hat.

sgd


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Te Deum Laudamus


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