Rituale

Stehen Sie, wach und fest, vor Gott

Stehen Sie, wach und fest, vor Gott

Das Stehen ist die herausragende Gebetsgeste in der Bibel. In der Tradition des Juden- und Christentums nahmen über Jahrhunderte hinweg Menschen diese Haltung ein, wenn Ihnen Gott begegnete und drückten damit ihre Ehrfurcht vor Gott aus. Auch heute kennen wir diese Geste noch.

Gebetsgesten und ritualisierte Körperhaltungen helfen uns, im Gebet Leib und Seele zu vereinen. Zum einen können unsere innersten Sehnsüchte Ausdruck finden und zum anderen wird unser Körper durchlässig für Gott.

Das Stehen ist die herausragende Gebetsgeste in der Bibel. In der Tradition des Juden- und Christentums nahmen über Jahrhunderte hinweg Menschen diese Haltung ein, wenn Ihnen Gott begegnete und drückten damit ihre Ehrfurcht vor Gott aus. Auch heute kennen wir diese Geste noch. Sei es, dass wir unsere Anerkennung für einen Künstler oder Redner durch Applaus und Standing Ovations bekunden oder dass wir uns zur Begrüßung erheben, wenn jemand den Raum betritt.

Wenn wir in der Stille vor Gott stehen, dann zeigen wir, dass wir mit Gottes Anwesenheit rechnen. Wenn ich aufstehe, vergegenwärtige ich mir: Jetzt ist der Augenblick, um Gott zu begegnen. Durch diese Geste erhöht sich die Konzentration, wir werden aufmerksamer. So stehend betet unser Körper, er macht unsere Anerkennung Gott gegenüber deutlich, er bringt unsere Demut zum Ausdruck. Zugleich stehen wir aber aufrecht vor unserem Schöpfer, wir stehen vor Gott zu uns selbst.

Ein Beispiel, das Stehen vor Gott zu üben, gibt der Jesuitenpater Peter Köster. Köster empfiehlt Ihnen hüftbreit zu stehen, die Knie nicht durchgedrückt, das Gewicht auf den Schwerpunkt zwischen Fußballen und Fersen verlagert. Die Arme hängen locker von den Schultern herunter. Achten Sie auf die Haltung Ihres Kopfes. Ziehen Sie ihn weder extrem nach oben, noch lassen Sie ihn nach unten kippen. Weder hochnäsig, noch den Kopf hängen lassen, sondern demütig und aufrecht zugleich. So stehen sie wach und fest. Köster ermutigt uns nun, uns vom Atem durchströmen zu lassen. Lassen Sie sich beim Ausatmen  tiefer im Boden verwurzeln und beim Einatmen aufrichten.

Wenn Sie wach und fest dastehen, dann machen Sie sich bewusst, dass Sie in Gottes Gegenwart stehen. Verweilen Sie in diesem Bewusstsein einen Augenblick. Sie dürfen einfach da sein. Es bedarf keiner Worte. Ihr Leib allein ist Ihr Gebet.     sgd


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Auf einem Bergrücken sitzt das Schloss Reichenberg. Weithin sichtbar. Das Schloss ist Heimat der OJC, einer Gemeinschaft die ähnlich sichtbar sein will. Dabei schreckt sie nicht davor zurück, offensiv zu leben und anzuecken. Ich will die Gemeinschaft kennen lernen und erklimme deshalb den Hügel, hinauf zum Schloss...
 
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Unterwegs zu den Quellen des Lebens Bereits vor drei Jahren sind wir auf die grüne Insel gereist, um dem Geheimnis der irischen Mönche auf die Spur zu kommen: Auf dem Hill of Slane bei Dublin beginnt unsere persönliche Reise zu den Ursprüngen des Christentums. 433 hat Patrick an dieser Stelle ein Osterfeuer entzündet und damit eine Bewegung ausgelöst, die im nördlichen Europa zu einem Durchbruch des christlichen Glaubens sorgte. (...)

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Riskier was, Mensch - Sieben Wochen ohne Vorsicht

„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer Menschen willen.

Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“ Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.

 
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