Rituale

Beginnen Sie den Morgen in Dankbarkeit

Morgengrauen

Die Morgenfrische in der Luft,  ein Silberstreifen am Horizont - der frühe Morgen eignet sich, den Tag in Dankbarkeit zu beginnen.

Der frühe Morgen hat seine ganz eigene Atmosphäre – die Morgenfrische in der Luft, der Silberstreifen am Horizont, der Beginn eines neuen Tages. Der frühe Morgen eignet sich dafür, sich einen Moment Zeit zu nehmen. Denken Sie einen Moment lang noch nicht an das wartende Tagesgeschäft. Schauen Sie dem Tag beim Anbrechen zu oder öffnen Sie das Fenster und spüren Sie die frische Luft.

Mit diesem Tag ist Ihnen Leben und Dasein gegeben. Nach der jüdischen Tradition betet man am Morgen: „Gelobt bist du, Herr, unser Gott, Bildner des Lichts ..., der Licht spendet der Erde und denen, die auf ihr wohnen, der mit Barmherzigkeit und in seiner Güte an jedem Tag stets das Werk der Schöpfung erneuert.“ Der so betende Jude macht sich bewusst, dass sein Aufwachen Gottes Werk ist, sein Atmen Gottes Erneuerung. Wenn Sie am Morgen innehalten, könnten Sie daran denken, dass Gott Ihnen mit diesem neuen Tag auch neues Leben geschenkt hat. Sie könnten dabei einen Moment lang mit Zeige- und Mittelfinger ihren Puls ertasten oder die Hand auf Ihren Bauch legen und Ihre Atembewegung spüren. Damit verdeutlichen Sie sich: Gott gab mir Leben und Dasein. Nun könnten Sie darüber hinaus noch an drei, vier andere Dinge denken, die Ihnen heute Morgen geschenkt sind.

Wenn wir erkennen, wie reich wir beschenkt sind, dann können wir unseren Dank zum Ausdruck bringen. Die christlichen Mönche beginnen deshalb den Tag mit den Laudes, dem Morgenlob. Der Benediktinermönch David Steind-Rast schreibt darüber: „Die Laudes gibt den Auftakt zum Tag, und wir beginnen ihn in einer Haltung, die sich bewusst ist, dass auch dieser Tag ein Geschenk ist, dass alles in unserem Leben geschenkt ist; die Laudes führen uns vor Augen, dass Dankbarkeit die einzig angemessene Antwort auf diese uns geschenkte Welt ist.“ Wenn Sie also den Morgen beginnen, wenn Sie das Aufleben des Tages beobachten und sich selbst spüren, dann könnten Sie nun Gott für dieses Geschenk danken. Sie könnten zum Beispiel mit einem uralten Morgenlied beten:

„Du Licht des Himmels, großer Gott,
der ausgespannt das Sternenzelt
und der es hält mit starker Hand,
du sendest Licht in unsre Welt. (...)
Erlöser, der ins Licht uns führt
und aller Finsternis entreißt,
dich preisen wir im Morgenlied
mit Gott dem Vater und dem Geist. Amen.“    sgd


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Schloss Reichenberg der Offensive Junger Christen (OJC)

Auf einem Bergrücken sitzt das Schloss Reichenberg. Weithin sichtbar. Das Schloss ist Heimat der OJC, einer Gemeinschaft die ähnlich sichtbar sein will. Dabei schreckt sie nicht davor zurück, offensiv zu leben und anzuecken. Ich will die Gemeinschaft kennen lernen und erklimme deshalb den Hügel, hinauf zum Schloss...
 
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Unterwegs zu den Quellen des Lebens Bereits vor drei Jahren sind wir auf die grüne Insel gereist, um dem Geheimnis der irischen Mönche auf die Spur zu kommen: Auf dem Hill of Slane bei Dublin beginnt unsere persönliche Reise zu den Ursprüngen des Christentums. 433 hat Patrick an dieser Stelle ein Osterfeuer entzündet und damit eine Bewegung ausgelöst, die im nördlichen Europa zu einem Durchbruch des christlichen Glaubens sorgte. (...)

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Riskier was, Mensch!

Riskier was, Mensch - Sieben Wochen ohne Vorsicht

„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer Menschen willen.

Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“ Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.

 
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