Die Reise-Route
 
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Ilona & Rainer Wälde in Schottland

Schon die Reise nach Iona versetzt uns beide in eine ganz besondere Stimmung. Diese Reise ist lang – zuerst mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Edinburgh, dann mit dem Mietwagen mehrere Stunden durch die einsamen Highlands, hinüber mit der Fähre auf die Insel Mull, die wir auf einer einspurigen Straße überqueren und an deren anderen Ende die Fähre nach Iona auf uns wartet. Das Auto lassen wir auf Mull stehen, denn Iona ist autofrei.

Wir steigen aufs Schiff, legen ab und nähern uns rasch dem Ziel unserer Reise – schon vom Wasser aus können wir Iona Abbey sehen. Die Abtei thront mitten auf der Insel, von einigen kleineren Häusern umgeben, alles leuchtet im warmen Licht der untergehenden Sonne. Es ist ein Anblick, der einen zu Tränen rühren kann.

Wir gehen an Land und spüren sie sofort – diese besondere Atmosphäre des heiligen Ortes, die uns nie mehr loslassen wird. Nicht nur wir bemerken diese außergewöhnlichen Schwingungen. Während unseres Aufenthaltes sprechen wir mit vielen anderen Menschen darüber, denen es genauso geht. Auch sie fühlen diese besondere Anziehungskraft. Keiner kann uns so genau sagen, wo sie herrührt.

Ein Gespräch mit einem Besucher der Kommunität bewegt uns besonders stark. Er sei Steuerberater, erzählt uns der Mann, und habe mit Gott eigentlich überhaupt nichts am Hut. Aber jedes Mal, wenn er einen Fuß auf die Insel setze, spüre er diese außergewöhnliche Atmosphäre, komme innerlich zur Ruhe, könne Kraft tanken und gestärkt wieder nach Hause fahren. Rational erklärbar sei das für ihn aber alles nicht. So ähnlich erleben wir unseren Aufenthalt auf Iona und in der Kommunität. Dieses Gefühl in Worte zu fassen, fällt uns schwer. Vielleicht trifft es das Wort „Energie“ noch am besten.

An diesem Ort, auf dieser Insel beten Menschen seit 1.500 Jahren. Von hier aus verbreitete sich das Christentum in Nordengland und Schottland. Das hinterließ Spuren, Segensspuren, die bis heute zu sehen und zu spüren sind.    Wd


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Ilona und Rainer Wälde leiten die TYP Akademie in Limburg. In dem Buch „Meine Reise zum Leben“ – Auf den Spuren der irischen Mönche und dem gleichnamigen Dokumentarfilm beschreiben sie ausführlich die Reise durch irische und schottische Klöster.

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„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer Menschen willen.

Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“ Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.

 
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